Persönlichkeit im KI-Zeitalter: Was bleibt uns Menschen?
Folge 32 · 21. September 2026·43 min

Persönlichkeit im KI-Zeitalter: Was bleibt uns Menschen?

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Was berührt uns am Kino: die Geschichte auf der Leinwand oder der Mensch, der sie spielt? Stefanie kommt tief bewegt aus „Verflucht normal“. Für sie gehört das Wissen um echte Schauspielkunst zum Erlebnis. Chris hält dagegen: Wenn ein Film dieselbe Wirkung hat, könnte ihm irgendwann egal sein, ob die Figuren KI-generiert sind. Hannes fragt, was Persönlichkeit dann noch wert ist.

Von „Findet Nemo“ und Homer Simpson bis zu Tom Holland diskutieren wir, warum wir uns mit Figuren verbunden fühlen. Beim Liebesbrief und der Hochzeitsrede verläuft die Grenze für Chris ganz anders als im Kino: Hier zählt, dass ein bestimmter Mensch seine Zeit und Aufmerksamkeit für uns aufgebracht hat. Und auf LinkedIn? Dort wächst zwischen Selbstinszenierung und generierten Beiträgen die Sehnsucht nach einem echten Gegenüber.

Darum geht's

  • Persönlichkeit und Authentizität: Warum beides zusammenhängt, aber nicht dasselbe ist.

  • Echte Schauspielkunst oder perfekte Simulation: Was Stefanie, Chris und Hannes jeweils wichtig ist.

  • Liebesbriefe, persönliche Grüße und die Bedeutung menschlicher Aufmerksamkeit.

  • LinkedIn zwischen Selbstdarstellung und ehrlichem Austausch: Haben die leiseren Stimmen noch Platz?

  • KI-Begleiter und persönliche Grenzen: Wo wir künstliche Nähe zulassen wollen.

  • Weniger Bildschirm, mehr Begegnung: Warum sich der Blick über die Leinwand hinaus lohnt.

Eine gemeinsame Grenze finden wir in dieser Folge nicht. Dafür wird klarer, was jede und jeder von uns schützen möchte. Vielleicht beginnt das ganz praktisch damit, den Bildschirm öfter auszuschalten und sich wieder zu treffen.

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